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Alvar Aalto – humane Moderne in der Architektur | Follow a Museum

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Alvar Aalto – humane Moderne in der Architektur

Alvar Aalto auf seinem Boot Nemo Propheta in den 1960er Jahren © Schildt Foundation, Foto: Göran Schildt

Alvar Aalto auf seinem Boot Nemo Propheta in den
1960er Jahren © Schildt Foundation, Foto: Göran
Schildt

Er entwarf Möbel, entwickelte Großprojekte bis ins kleinste Detail, der Architekturkritiker Sigfried Giedion nannte ihn »Magus des Nordens«: Alvar Aalto (1898-1976) ist der bekannteste finnische Gestalter seiner Generation und einer der wichtigsten Vertreter einer »humanen« Moderne in der Architektur.

Alvar Aalto – Gestalter & Baukünstler

Das Vitra Design Museum in Weil am Rhein widmet dem Architekten Alvar Aalto eine Retrospektive, es zeigt seine Werke und stellt sie Künstlern seiner Zeit – darunter László Moholy-Nagy, Jean Arp, Alexander Calder oder Fernand Léger – gegenüber.

»Aalto wird als Kosmopolit mit starkem Interesse an Kunst, Theater und Medien porträtiert, er selbst bezeichnete sich als »chef d’orchestre«, der alle Kunstformen zu einem harmonierenden, symphonischen Ganzen verband. Auf diese Weise entstanden Lebensräume von warmer, organischer Qualität, geprägt von einer eindrucksvollen Kombination aus Volumen und Baumaterialien, terrassierten Fußböden und Decken und einer Choreographie aus natürlichem und künstlichem Licht: eine Architektur, die Inspirationen aus Kunst und natürlichen Formen in eine »zweite Natur« für den modernen Menschen verwandelte.«

Alvator Aalto wurde 1898 in Kuortane, Finnland geboren, ab 1916 studierte er in Helsinki Architektur. Seine Ausbildung wurde 1918 unterbrochen, er kämpfte im Finnischen Bürgerkrieg.

Das Studium beendete er 1921 mit Auszeichnung, danach eröffnet Aalto ein Büro für Architektur und monumentale Kunst, erste Aufträge für Möbelhersteller folgten. Sein erstes großes Architekturprojekt (im Ausland) ist der Finnische Pavillon zur Weltausstellung in Paris (1937). Er gestaltete eine Vielzahl von Projekten, insgesamt hat Aalto »zwischen den 1920er und 1970er Jahren über 400 Gebäude sowie dutzende Möbel, Glasobjekte und Leuchten« entworfen.

Die Ausstellung »Alvar Aalto — Second Nature« zeigt das Leben und Werk des großen Gestalters in vier Bereichen. Im ersten Bereich der Schau geht es um die »frühere Schaffensperiode bis hin zu seinem legendären Entwurf des Sanatoriums in Paimio (1928-1933)«. Im zweiten Teil steht die »Kunst & der Dialog mit wichtigen Künstlern seiner Zeit« im Mittelpunkt.  Im vorletzten Bereich geht es ausschließlich um seine Designentwürfe (Möbel, Leuchten und Glasobjekte). Die Retrospektive endet mit der Sicht auf seinen »internationalen Aufstieg in der Nachkriegszeit und seine Großprojekten in Architektur und Stadtplanung«, darunter zählen:

  • Studentenwohnheim Baker House (1946-1949) am Massachusetts Institute of Technology (Cambridge, MA, USA)
  • Wohnhaus im Berliner Hansaviertel (1955-1957)
  • Kulturzentrum Wolfsburg (1958-1962).

 

Ausstellungskatalog
Der Katalog umfasst »Alvar Aalto — Second Nature«Essays von zehn Autoren, darunter Eeva-Liisa Pelkonen, Akos Moravanszky, MoMA-Kurator Pedro Gadanho, Interviews mit Kenneth Frampton und Álvaro Siza, aber auch einen umfangreiches Exponatverzeichnis mit teilweise erstmals dokumentierten Originalzeichnungen und Abbildungen. Herausgeber ist das Vitra Design Museum. 688 Seiten

Alvar Aalto – Second Nature

27. September 2014  – 1. März 2015
Vitra Design Museum, Weil am Rhein
www.design-museum.de

 

Die »Alvar Aalto — Second Nature« ist eine Ausstellung des Vitra Design Museums und des Alvar AaltoMuseums, Finnland.

 

 

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