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Blind durch den Zweiten Weltkrieg

»The Eyes of War« ist ein Langzeitprojekt des niederländischen Fotografen Martin Roemers, er zeigt faszinierende und zugleich beklemmende S/W Portraits.

Das Deutsche Historische Museum Berlin präsentiert eine beindruckende Ausstellung über Menschen, die im Zweiten Weltkrieg ihr Augenlicht verloren haben.

»Mit 40 Porträts und ergänzenden Interviews erinnert die Ausstellung an die Menschen, die während oder an den Folgen des Zweiten Weltkriegs als Kinder,  junge Erwachsene oder Soldaten ihr Augenlicht verloren. Als Blinde und Kriegsopfer im Schicksal vereint, stehen sich in den Aufnahmen von Martin Roemers einst erbitterte Feinde aus Deutschland, Großbritannien, den  Niederlanden, Belgien, der Ukraine und Russland gegenüber.«

The Eyes of War
Fotografien von Martin Roemers
1. Oktober 2014  bis 4. Januar 2015

Deutsches Historisches Museum Berlin
Zeughaus und Ausstellungshalle
Unter den Linden 2
10117 Berlin
Öffnungszeiten: täglich von 10 – 18 Uhr
www.dhm.de

Führung für Blinde und Sehbehinderte

Die Ausstellung ist mit einem taktilen Leitsystem für Blinde und Sehbehinderte ausgestattet. Ein Booklet in Brailleschrift sowie eine Hörfassung mit Deskription werden ebenfalls angeboten.

Begleitend zur Ausstellung »The Eyes of War« ist ein Bildband* (128 Seiten) im Hatje Cantz Verlag erschienen.
»In den Gesichtern von Überlebenden ist das Grauen nach wie vor zu erkennen; ihre Augen spiegeln den Schrecken und die Traumata einer Kindheit im Krieg.«

Teaser-Foto: Norman Perry (Großbritannien, 1919)
Foto: © Martin Roemers, Delft

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