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Die Platte – Dresdens vergessener Schatz

Neubaugebiet Gorbitz, Wohnblocks, Winter 1987, Foto: Bundesarchiv / Matthias Hiekel

Neubaugebiet Gorbitz, Wohnblocks, Winter 1987, Foto: Bundesarchiv / Matthias Hiekel CC-BY-SA-3.0-de

Die Dresdner Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg waren geprägt vom Wiederaufbau der Stadt.

Ab dem Ende 1970er Jahren entstanden Satellitenstädte am Rande Dresdens. Dem industriellen Wohnungsbau widmet sich jetzt die Ausstellung »Dresdens vergessener Schatz« im Kulturrathaus Dresden.

»Am Beispiel des Dresdner Reißbrett-Stadtteils Neu Gorbitz zeigen die Kuratoren Mathias Körner und Ralf Kahlmann von der Gorbitzer-Bürger-Initiative, dass das Wohnungsbauprogramm der DDR mit seinen 3 Millionen Wohnungen nicht nur aus dem Errichten von Plattenbauten bestand, sondern ebenfalls die komplizierte Umfeldgestaltung mit einbezog.«

Die Schau blickt unter anderem auf die »Großwohnsiedlung Neu Gorbitz« und das Bauensemble »Höhenpromenade« zurück. Es entstanden die sogenannten Plattenbausiedlungen und ihre Bewohner wohnten in »der Platte«.

 

»Dresdens vergessener Schatz« – Ausstellung über den industriellen Wohnungsbau anhand der Großwohnsiedlung Neu Gorbitz
Kulturrathaus, Königstraße 15, 3. OG
16. Oktober 2014 bis 28. Januar 2015
Öffnungszeiten:
Mo- Do 9 – 18 Uhr
Fr 9 – 16 Uhr

 

Bildband über das Interieur im Plattenbau

Plattenbau privat: 60 Interieurs* Gebundene Ausgabe – 1. September 2011
von Susanne Hopf

»Plattenbau 2«. So heißt der stilprägende, 1962 entwickelte Bautyp des DDR-Wohnungsbauprogramms.

 

 

 

 

 

Teaser-Foto: Wände unverputzt, Symbolfoto, b. s. m.
*Amazonpartner Link

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