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Künstler legt 175 Gebetsteppiche vor die Dresdner Frauenkirche

Was machen 175 Gebetsteppiche vor der Dresdner Frauenkirche? Der Mannheimer Künstler Kurt Fleckenstein setzt ein Zeichen gegen die Inhalte von Pegida. Fleckenstein hat 175 Gebetsteppiche exakt gen Mekka ausgelegt sowie einen Teppich, der trägt die Aufschrift: »Ich glaube an Gott«. Seine Kunstaktion soll zum Gespräch animieren.

Die Kunstaktion ist am Montagvormittag (9.Februar 2015) beim Ordnungsamt angemeldet worden, sollte die Aktion, aufgrund der Pegida-Demonstration (Anmerkung: Am 9.2.2015, ab 18.30 Uhr demonstriert Pegida auf dem Dresdner Neumarkt.), verboten werden, behält sich Kurt Fleckenstein rechtliche Schritte vor. Sein Wunsch: Die Pegida-Demonstranten sollten seine Aktion respektieren und die Fläche während der Kundgebung freihalten.

Der Mannheimer Künstler Kurt Fleckenstein (legt) legt 175 Gebetsteppiche auf dem Dresdner Neumarkt aus. Foto: b. s. m.

Der Mannheimer Künstler Kurt Fleckenstein (legt) legt 175 Gebetsteppiche auf dem Dresdner Neumarkt aus. Foto: b. s. m.

175 Gebetsteppiche vor der Dresdner Frauenkirche, Kunstaktion  gegen Pegida, 9. Februar2015, Foto: b. s.m.

175 Gebetsteppiche vor der Dresdner Frauenkirche, Kunstaktion gegen Pegida, 9. Februar 2015, Foto: b. s.m.

Update 22.2.2015: Nach Berichten der Sächsischen Zeitung (»Gebetsteppiche haben ein teures Nachspiel«, 21. Februar 2015) möchte die Landeshauptstadt Dresden 200 Euro vom Künstler sowie den »Verwaltungsaufwand vom Verursacher« einfordern, da die Stadtverwaltung die Teppiche (gegen den Willen des Künstlers) einsammeln ließ.

Update 9.2.2015: Die Kunstaktion hat die Landeshauptstadt Dresden heute Nachmittag untersagt und die Teppiche einsammeln lassen, meldet ein Dresdner Radiosender:

157 Gebetsteppiche und  einer mit der Aufschrift: Ich glaube an Gott, Foto: b. s. m.

175 Gebetsteppiche und einer mit der Aufschrift: Ich glaube an Gott, Foto: b. s. m.

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