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Plant der WDR den Verkauf von Kunstwerken?

WDR-Archivhaus in Köln, Foto: © Raimond Spekking / CC-BY-SA-4.0 (via Wikimedia Commons)

WDR-Archivhaus in Köln, Foto: © Raimond Spekking / CC-BY-SA-4.0 (via Wikimedia Commons)

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat ein Sammlung von Gemälden, Zeichnungen und Grafiken, das Konvolut umfasst um die 600 Werke und hat einen Wert von 3 Millionen Euro, so wird ´s in den meisten Medienberichten kolportiert. So weit, so gut.

Jetzt muss der WDR gewaltig sparen, das Einsparvolumen umfasst wohl 90 bis 100 Millionen für das Jahr 2015. Jetzt soll (vielleicht) die Kunstsammlung veräußert, die Bibliothek aufgelöst und die Filmförderung gekürzt werden, hört sich alles nach harter Konsolidierung an. Bleibt es beim Konjunktiv oder wird der Kunsthandel zur Einnahmequelle?

Momentan ist der Westdeutsche Rundfunk in Entscheidungsprozessen und sucht nach Wegen um den »Kunst-Sparplan« zu wuppen. Eine »Veräußerung der Kunstsammlung in Gänze« soll es nicht geben, so Ruth Hieronymi gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Über die Kunstsammlung ist wenig Substantielles bekannt. Werke von Kirchner, Beckmann und Kokoschka sind wohl zu Anbeginn der Sammlungsarbeit angekauft worden, so berichtet im Frühjahr dieses Jahres die »Die Welt«.

 

Teaser-Foto: © Raimond Spekking / CC-BY-SA-4.0 (via Wikimedia Commons)

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