Warning: "continue" targeting switch is equivalent to "break". Did you mean to use "continue 2"? in /kunden/70840_01127/webseiten/50/wp-content/plugins/cforms/cforms.php on line 836

Warning: "continue" targeting switch is equivalent to "break". Did you mean to use "continue 2"? in /kunden/70840_01127/webseiten/50/wp-content/plugins/cforms/cforms.php on line 839
RAF-Terror in der Bundesrepublik – Ausstellung im Deutschen Historischen Museum Berlin | Follow a Museum

Follow a Museum

Follow a Museum Day. Every 1st of February.

RAF-Terror in der Bundesrepublik – Ausstellung im Deutschen Historischen Museum Berlin

Vollzugsanstalt Stammheim im Bau in den 1960er Jahren - © Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart; Foto: Ingeborg Liebewein

Vollzugsanstalt Stammheim im Bau in den 1960er Jahren – © Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart; Foto: Ingeborg Liebewein

Wie geht eine Gesellschaft mit terroristischer Gewalt um? Jetzt zeigt das Deutsche Historische Museum die Ausstellung »RAF – Terroristische Gewalt«. Noch nie veröffentlichte Dokumente, Filmausschnitte, Fotografien und zeitgenössische Flugschriften über die Gewalt, die von 1967 bis 1970 zur Radikalisierung der studentischen Protestbewegung in West-Berlin beitrugen, werden jetzt in Berlin präsentiert.

Die Erschießung von »Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 und der Mordanschlag auf Rudi Dutschke am 11. April 1968« sowie die »gewaltsame Befreiung von Andreas Baader am 14. Mai 1970 in Berlin« sind Schlüsselmomente, und für viele Menschen war es ein Wendepunkt der studentischen Protestbewegung in West-Berlin.

Die Anschläge der RAF, die Aussteiger, die Rolle des »Ministeriums für Staatssicherheit in der DDR« und die Auflösung der RAF (1998) gehören zur Chronologie. Den Ausstellungsmachern geht es um Einordnung , sie stellen sogleich rhetorische Fragen:

»Ist die Gewalt der RAF inzwischen nicht eine längst abgeschlossene Geschichte? Ist angesichts aktueller terroristischer Taten und Bedrohungen der Blick zurück nicht überflüssig? Die vielen noch immer offenen Fragen zur RAF sprechen dagegen.«

Die Themen der Ausstellung gliedern sich in unterschiedliche Kapitel und Zeitabschnitte, da geht es unter anderem um: Szenen der Gewalt in West-Berlin 1967-1970, um den Aufruf zur Gewalt, den Umgang mit Trauer, der Gewalteskalation und schlussendlich um die »Absage an die Gewalt«.

RAF – TERRORISTISCHE GEWALT

21. November 2014 – 8. März 2015

Deutsches Historisches Museum Berlin
Zeughaus und Ausstellungshalle
Unter den Linden 2
10117 Berlin
Öffnungszeiten: täglich von 10 – 18 Uhr
www.dhm.de

Ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung »RAF – Terroristische Gewalt«.

Vorträge (Auswahl)

Asyl bei der Stasi. Die RAF – Aussteiger im Arbeiter- und Bauernstaat
Dr. Tobias Wunschik, Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU)
Auditorium, 28. Januar 2015, 18 Uhr

Der Linksterrorismus von RAF und Bewegung 2. Juni als Herausforderung
für die deutsche Justiz
Prof. Dr. Gisela Diewald-Kerkmann, Universität Bielefeld
Auditorium, 11. Februar 2015, 18 Uhr

Filmprogramm im Zeughauskino Berlin (Auswahl)

Deutschland im Herbst
BRD 1978, R: Alexander Kluge, Volker Schlöndorff, Rainer Werner Fassbinder et al.
6. Januar 2015, 20 Uhr
9. Januar 2015, 21 Uhr

Die verlorene Ehre der Katharina Blum
BRD 1975, R: Volker Schlöndorff
10. Januar 2015, 19 Uhr
11. Januar 2015, 20.30 Uhr

Bambule
BRD 1970, R: Eberhard Itzenplitz
20. Januar 2015, 20 Uhr

Black Box BRD
D 2001, R: Andres Veiel
24. Januar 2015, 19 Uhr

Die innere Sicherheit
D 2000, R: Christian Petzold
24. Januar 2015, 21 Uhr

Kommentare sind deaktiviert.